Wenn der Erlöser zweimal kommt
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Die dem Willen gehorchenden Stufen der Objektivation, von den allgemeinsten Kräften der Natur bis zum Tun des Menschen, setzte Schopenhauer mit den Urbildern (Ideen) der Einzeldinge im platonischen Sinne gleich. (Vgl. Platon ). Die Ideen selbst sind Gegenstand der Künste, die die Objektivationsstufen des Willens zur Anschauung bringen. Die Verdrängung des Willens zum Leben ist der Ursprung des Leidens. Dessen endgültige Überwindung erfordert, den Willen zum Leben durch Abtötung der Bedürfnisse in der Askese zur Ruhe zu bringen, wodurch der Eingang ins „Nirwana“, das bewußtseinslose „Nichts“ erreicht wird. Dieser vom Buddhismus (Schopenhauer ist für Sloterdijk der „1. Patriarch des Eurobuddhismus“ ) übernommenene und auf das Individuum bezogene Erlösungsgedanke ist nach Schopenhauer Ausdruck eines allgemeinen Pessimismus: Die Weltgeschichte hat keinen Sinn, da sie die Objektivation eines blinden Willens ist, dessen Freiheit Schopenhauer aber gleichwohl verteidigte.
Schopenhauer bestand darauf, die gegenwärtige erfahrbare Welt mit einem einzigen Satz erklären zu können: Die Welt ist Wille und Vorstellung. Schopenhauer begann mit der Vorstellung und einer Negation. Kant () hatte gelehrt, daß die von unseren Sinnen aufgenommene Welt nur Erscheinung ist, und daß die Erscheinung nichts aussagen kann von dem eigentlichen Seienden, dem Ding an sich (); daß dies also unerkennbar bleibt. Schopenhauer gab dies zu: die ganze Körperwelt ist ideal, d.h. unsere Wahrnehmung ist dem Denkgesetz unseres Intellekts unterworfen, ist nur innerlich dieses Gesetzes möglich. Subjekt und Objekt bedingen einander. Ohne das Subjekt kann das Objekt nicht gedacht werden. Mit dem Subjekt muß es fallen. Der Intellekt vermag nur aufzunehmen unter der Vorstellung von Zeit und Raum, und in kausalen Verbindungen, undurchbrechlichen Relationen. Zeit und Raum bedingen Nacheinander und Nebeneinander, also die Vielfalt der Erscheinungen; sie sind darum das principium individuationis, Grund des Einzelnen. Schopenhauer schrieb 1813 „Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde“. Unberührt von den Stürmen dieses Befreiungsjahres schrieb er im Hotel „Ritter“ in Rudolstadt diese Abhandlung als Grundlegung seiner Erkenntniskritik, ja seiner ganzen Philosophie. Der Satz vom Grunde (principium rationis sufficientis, Satz vom zureichenden Grunde ) besagt: „Nichts ist ohne Grund warum es sei“. Für alles Bestehende stellt der Satz des Grundes einen Grund fest, aus dem es rechtmäßigerweise abgeleitet oder gefolgert werden kann. In allen seinen Gestalten ist der Satz vom Grunde das alleinige Prinzip und der alleinige Träger aller und jeder Notwendigkeit. „Die Notwendigkeit kommt also nicht dem Dinge an sich zu, sondern der Vorstellung. Nur Notwendiges kann vorgestellt werden.“ Der Satz, daß nichts ist ohne zureichenden Grund seines Seins, wurzelt in folgenden 4 Bereichen: I.) den anschaulichen empirischen Vorstellungen; II.) den Begriffen, also abstrakten Vorstellungen; III.) der a priori gegebenen Anschauung von Raum und Zeit (die also für Schopenhauer nicht absolut sind); IV.) im menschlichen Willen, der, innerhalb der Erscheinungswelt, streng kausal unter der Wirkung der Motive handelt. Eine jede Handlung ist die unausbleibliche Folge des Zusammentreffens eines Motivs mit einem bestimmten Willen. Der Intellekt also baut die ganze Vorstellungswelt auf. Sie ist an die Vergänglichkeit des Subjekts gebunden. Über das eigentlich Seiende, das Unveränderliche, Ungeteilte, Unbedingte, Freie sagt sie nichts. Bis dahin glaubte Schopenhauer mit Kant einig zu sein. Nun aber machte er die Entdeckung des Dinges an sich, und zwar in seinem eigenen Wollen. Ein jeder hat die Erfahrung, die Erkenntnis seines eigenen Wollens. Sie ist unmittelbare Realität, nicht Anschauung, nicht leere Form, nicht als Gesetz der Vorstellung a priori gegeben. Der Wille ist das unmittelbar Bekannte; und von ihm ausgehend – nicht umgekehrt – ist der Weg zu suchen zum mittelbar Bekannten, der in der Vorstellung erscheinenden Körperwelt. Der Wille ist der „Schlüssel zu allem Andern“, die „enge Pforte zur Wahrheit“. Die ganze vom Intellekt aufgebaute Welt ist Objektivierung des Willens in ihm. Das ist die kühne Verknotung höchst verschiedener Erfahrungen, Schopenhauers einziger Gedanke, absurd für die Einen, genial für die Anderen, vielleicht eine geniale Absurdität. Diese Verknotung ist nicht zu erklären: er verzichtet darauf. Sie ist eben der „Weltknoten“, die Tatsache, die angenommen werden muß. Laut Schopenhauer ist der Wille das Seiende, unabhängig von Raum, Zeit, Kausalität, jeglicher Relation. Er ist das Wesen des Subjekts und der Welt, in der und mit der wir sind. Der Wille hat den Intellekt als sein Instrument geschaffen, aufnehmendes, vergängliches, dem principium individuationis (als dem Grund des Einzelnen) unterworfenes Bewußtsein – während der Wille unsterblich ist und, als Absolutum, unteilbar, das unauslöschliche Feuer, in das alle Erscheinungen zurückstürzen; aus dem neue in Ewigkeit aufsteigen werden. Die Individuen sind für den Willen nichts. Innerhalb der Erscheinungswelt zerteilt er sich in sie ohne Unterlaß, opfert er sie rücksichtslos. Tod ist ja nicht Tod, ist nur eine Phase sich fortgebärenden, unersättlichen Lebens.
Wie bereits gesagt: Alles, was für die Erkenntnis da ist, also diese ganze Welt, ist Objekt in Beziehung auf ein Subjekt, ist Anschauung des Anschauenden, mit einem Wort: Vorstellung. Also: kein Subjekt ohne Objekt, kein Objekt ohne Subjekt. Doch diese Erkenntnis genügte Schopenhauer nicht. Wir fragen, ob diese Welt nichts weiter als Vorstellung sei, und was, wenn sie noch etwas anderes ist. Wir erkennen nun: das als Individuum erscheinende Subjekt des Erkennens findet als sein innerstes Wesen den Willen, und zwar aus der Erfahrung seines Leibes; er ist auf zwei ganz verschiedene Weisen gegeben: als Vorstellung, als Objekt unter den Objekten, zugleich aber auch als das jedem unmittelbar Bekannte, welches das Wort Wille bezeichnet. Also: Der Leib ist die Objektivation des Willens: der Wille ist das Ansich des Leibes. Diese Erkenntnis ist der Schlüssel zum Wesen jeder Erscheinung in der Natur; alle Objekte müssen ihrem inneren Wesen nach dasselbe sein, was wir an uns Wille nennen. Der Wille ist das „Ding an sich“ (), also ist er auch das innerste Wesen des Menschen. Der Wille als Ding an sich liegt außer aller Zeit und allem Raum, wie auch außer aller Kausalität: er ist grundlos, ursachlos, ziellos und erkenntnislos. Sobald er sich der objektiven Erkenntnis darstellt, zeigt er sich in Raum und Zeit dem principium individuationis unterworfen und wird dadurch Wille zum Leben. Die durch Raum und Zeit bestimmten Objekte (Vorstellungen) betrachtet die Wissenschaft () am Leitfaden der Kausalität. Darüber hinaus vermag allein das Genie in der Kunst durch reine Kontemplation und ungewöhnliche Kraft der Phantasie die ewigen Ideen aufzufassen und darzustellen, in der Poesie, der bildenden Kunst, der Musik. Die Musik nimmt eine besonders hohe Stellung ein, da sie nicht wie die anderen Kunstgattungen die Ideen abbildet, sondern die unmittelbare Objektivation des Weltwillens in uns ist.
Der Wille muß immer streben, weil Streben sein alleiniges Wesen ist, dem kein erreichtes Ziel ein Ende macht, das daher keiner endlichen Befriedigung. d.h. keines Glückes, fähig ist. Laut Schopenhauer ist jede Lebensgeschichte Leidensgeschichte: „Der Lebenslauf des Menschen“ besteht darin, „daß er, von der Hoffnung genarrt, dem Tod in die Arme tanzt.“ Die ganze Natur ist ein unbarmherziger Kampf ums Dasein. Sie ist ein „Tummelplatz gequälter und geängstigter Wesen, welche nur dadurch bestehen, daß eines das andere verzehrt, wo daher jedes reißende Tier das lebendige Grab tausend anderer und seine Selbsterhaltung eine Kette von Martertoden ist“. Was alles Wirkliche kennzeichnet, ist „der endlose, aus dem Leben wesentlich entspringende Schmerz, davon die Welt übervoll ist.“ So zeigt sich: Diese ist „an allen Enden bankrott“. Sie ist, entgegen Leibniz (), der sie für die bestmögliche hielt, die schlechteste aller möglichen Welten. In summa: Die Welt ist etwas, was nicht sein sollte. Mitleid ist nach Schopenhauer das Fundament der Moral. Das Gefühl des Mitleids bezieht sich nicht nur auf Menschen, sondern, was für Schopenhauer besonders wichtig war, ebenso auf Tiere. Aus Egoismus entspringt das Böse, aus Mitleid das Gute. Das ist das Grundprinzip der Ethik Schopenhauers. Ihr gemäß wird der das Leiden schaffende Wille durch die Tat des Mitleids verneint. Die Verneinung des Willens zum Leben kann also in letzter Konsequenz nichts anderes sein als die Aufhebung des Individuationsprinzips oder gar der Übergang ins Nichtsein, ins Nichts (Nirwana).
Diese radikale Skepsis – ein Nihilismus () – ist eine Reaktion auf die Ideale bzw. auf den Idealismus (). Der faustische Nihilist flüchtet vor den (alten) Idealen bis ins Unendliche, der apollinische Nihilist enthält sich ihnen bis zur Unerschütterlichkeit. Alle Kulturen folgen der Notwendigkeit eines Skeptizismus (radikal: eines Nihilismus). Die Richtungen des „Entgegengesetzten“ in Antike und Abendland sind jedoch ebenfalls gegensätzlich, weil auch diese beiden Kulturen gegensätzlich sind: Faustisch versus apollinisch und Unendlichkeitsraum versus Einzelkörper kommen auch in der „Selbstverneinung“ deutlich zum Ausdruck. Für Schopenhauer war der Tod der Musaget der Philosophie, ein Musenanführer, Freund, Förderer, d.h. rettende Verneinung des Willens zum Leben, die zur Aufhebung des Individuationsprinzips führt, also zum Übergang ins Nichtsein (Nirwana).
Schopenhauers Nihilismus ist buddhistisch gebrochen: sein Nichts ist Erlösung. Es bedeutet schon zu Lebzeiten Klarsicht, Einsicht ins Wesen der Welt durch Kontemplation. Denn Kontemplation ist Stillegung des auf Leben und Fortzeugung drängenden Willens, welcher nach Schopenhauer der Grund der Welt ist. Auf diese Weise wußte Schopenhauer alles, ähnlich wie Hegel (). Und er insistiert mit Penetranz und Polemik auf der absoluten Wahrheit seiner Weltsicht. Kant (), d.h. Kants Wahrheit – „die Welt ist meine Vorstellung“ – wurde zu Schopenhauers Ausgangspunkt. Schopenhauer fand sie in der indischen Philosophie bestätigt, in der Lehre vom Schleier der Maja, die die Welt der Vielheit, der Individuation in Raum und Zeit, zum Schein erklärt. Hinter den Schleier der Erscheinungswelt „blicken“ wir, wenn wir des Weltwillens gewahr werden, dessen Objektivation wir, wie jede andere Kreatur, sind. Dieses Gewahrwerden ist das Gefühl des Mitleids beim Leid anderer. Und Leben ist wesentlich Leiden, Verbrauch der Individuen beim Kampf ums Dasein und um Fortzeugung. Nur Mitleiden ermöglicht unegoistisches oder selbstloses und das heißt: moralisches Handeln, so Schopenhauer. Damit stellte er den eigenen, egoistischen Willen ab. Die Urbilder (oder Ideen) der Willensobjektivation erkennen wir kontemplativ, d.h. bei mediativ abgestelltem Willen, in der Kunst, besonders in der Musik.
„Philosophie und Kunst lagen für Schopenhauer auf dem halben Weg zur Erlösung,
sie verwirklichen einen Weltabstand durch Kontemplation.“ (). Seinen eigenen
Gedanken gegenüber erschien Schopenhauer, was von allen früheren Philosophen
– außer Platon, Aristoteles, Kant und vielleicht noch einigen englischen Philosophen –
gedacht worden war, als „flach“. Er war „der heimlicher Kaiser der Philosophie“.
Schopenhauers einfache übersichtliche Konzeption der „Welt als Wille und Vorstellung“ hatte erst spät, nach dem Scheitern der 1848er Revolution, ihre größte Wirkung, besonders auf Künstler und Literaten. Die berühmtesten Beispiele: Richard Wagner (1813-1883), Thomas Mann (1875-1955) und selbstverständlich Schopenhauers Schüler Friedrich Nietzsche (1844-1900), der auch in seinen Schriften von seinem Lehrer Schopenhauer als Erzieher sprach (vgl z.B.: Friedrich Nietzsche, Schopenhauer als Erzieher, in: 1874) sowie dessen Schüler Sigmund Freud (1856-1939 ), der im „Willen“ Schopenhauers sein „Unbewußtes“ entdecken konnte. (). Als nachhaltig, nämlich die heutige evolutionäre Erkenntnistheorie hervorbringend, erwies sich auch die naturalistische Wende, die Schopenhauer der Kantschen Erkenntnistheorie () gab. Die „Schopenhauersche Wende“ bestand darin, daß Schopenhauer das Kantsche Erkenntnisvermögen (das transzendentale Ich) mit dem Gehirn als Erkenntnisapparat identifizierte. Die Welt, wie wir sie sehen, die sogenannte Vorstellungswelt, ist demnach ein Gehirnerzeugnis. Dann stehen wir aber vor einem Paradox, das Schopenhauersche Gehirnparadox: die Vorstellungswelt ist ein Produkt des Gehirns und das Gehirn zugleich ein Teil der vorgestellten Welt. Man kann sich vor diesem Paradox nur in einen hypothetischen Realismus flüchten, wie es unsere heutige evolutionäre Erkenntnistheorie macht. Man nimmt dann an, es gäbe eine reale Welt, nämlich das Weltall mit seinen Galaxien, Sternen und ihren Planetensystemen sowie unserem Planeten Erde mit seiner Evolution der Lebewesen bis hin zum Menschen, in dessen Bewußtsein sich nun vermöge seines Gehirns die Welt gewissermaßen selbst abbildet. Die sinnliche Abbildung durch die Wahrnehmung ist dabei nur eine beschränkte, z.B. verschieden von der Wahrnehmungswelt eines jeden anderen Menschen, eines Elefanten oder einer Maus, eines Fisches oder einer Zecke u.s.w.; aber die Naturwissenschaft mit ihrer Erweiterung unserer Erfahrungsmöglichkeit durch Instrumente, die dann auch z.B. Ultraschall registrieren, liefert dem Menschen eine stetig wachsende Erfahrung von Realität – sie scheint immer vollständiger zu werden, aber sie ist eben (immer noch) nicht vollständig.
Schopenhauer ging es überhaupt nicht um Popularität. Der „Beifall der Menge“ hatte für ihn, wie er in seinen Werken oftmals betonte, „keinen Wert“. Irgendwelche billige Effekthascherei war ihm völlig fremd. Er legte zwar größten Wert darauf, seine Philosophie verständlich und anschaulich darzustellen, machte aber dabei, was ihren Inhalt betrifft, keine Kompromisse. Medizin, die hilft, schmeckt – das kann jeder aus eigener Erfahrung bestätigen – zumeist bitter. Süße Verlockungen hingegen sind zwar wohlschmeckend, haben aber nicht selten bittere Folgen. Der Erlösungsgedanke, der in der Tiefe der Philosophie Schopenhauers (wie übrigens auch im Buddhismus) enthalten ist, liegt nicht an der Oberfläche und verspricht daher nicht den schnellen Trost, der von manchen anderen Lehren und deren Heilspropheten angeboten wird (ob solche – mitunter fast marktschreierisch aufgedrängten – Verheißungen den Menschen auf Dauer wirklich helfen, sei doch dahingestellt). Popularität ist noch kein Beweis für den geistigen Rang einer Person und die Bedeutung ihres Werkes, die mitunter weit über ihre Zeit hinausreichen kann. Schopenhauer ist hierfür wohl das beste Beipiel: Er mag zwar nicht besonders populär sein, dennoch darf sein Einfluß auf das europäische Geistesleben nicht unterschätzt werden. So hat Arthur Hübscher (1897-1985), langjähriger Präsident der Schopenhauer-Gesellschaft, hierzu in seinem Buch, das – auf Schopenhauer bezogen – den bezeichnenden Titel „Denker gegen den Strom“ trägt, auf die weitreichende Wirkung Schopenhauers hingewiesen. Schopenhauers unmittelbare und mittelbare Nachfolger bzw. Schüler sowie Theodor Fontane (1819-1898) und Wilhelm Busch (1832-1908) sind hierfür wenige unter vielen Persönlichkeiten, deren Denken und Werke von Schopenhauer erheblich beeinflußt wurden. Selbst dort, wo Schopenhauers Name nicht erwähnt, ja vielleicht sogar bewußt verschwiegen wird, sind oft deutliche Spuren Schopenhauerscher Philosophie nachzuweisen. Und nicht zufällig begründete Schopenhauer die Lebensphilosophie als eine der modernen Schule der abendländischen Philosophie..

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Ziel der Therapie bei der Typ-B-Gastritis ist die Bekämpfung des Bakteriums Helicobacter pylori. Dafür kommt die sogenannte Triple-Therapie zum Einsatz. Diese besteht aus zwei verschiedenen Antibiotikapräparaten und einem Protonenpumpeninhibitor. Alle drei Arzneimittel müssen die Patienten über den Zeitraum von sieben Tagen einnehmen. 90 Prozent aller Helicobacter-Infektionen können so erfolgreich behandelt werden. Die beste Erfolgsquote verspricht die Kombination aus den Antibiotika Clarithromycin, Amoxicillin und einem Protonenpumpenhemmer. Der Therapieerfolg sollte nach maximal zwei Monaten mithilfe eines Helicobacter-pylori-Atemtests oder anhand einer Magenspiegelung überprüft werden. Derzeit wird ein Impfstoff gegen das Bakterium erforscht. Erfolgreich Abnehmen Ohne Sport.de München Kaltblüter: Die sanften Riesen Eiweißdrinks Zum Abnehmen Erfahrung X2 Haarspalterei zersetzt den Charakter eines Menschen. Ein Mensch, der in kleinen Dingen nicht großzügig sein kann, dem kann man keine wichtigen Aufgaben anvertrauen. (Konfuzius) Bei der Neufassung der Erbschaftssteuer wurde der Basiszins nicht mehr gebraucht und - keep it simple - die Bestimmung dazu rückwirkend zum 1.7.2016 aus dem Gesetz entfernt. Große Gewinne für Sinn Fein, Proteste in London: staatlicher Gesundheitsdienst. 3 Kg Abnehmen In 3 Tagen Online

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Eine bitter-süße Geschichte über familiäre Probleme und zu viel Essen: Edie und Richard Middlestein sind seit dreißig Jahren verheiratet. Es ist vor allem Edies stures, unmäßiges Essen und die damit verbundene Gewichtszunahme, die Richard dazu bringt, seine Frau zu verlassen. Die Familie ist entsetzt: In dem Alter sucht man sich doch keine neue Frau mehr! Zugleich verstehen die Kinder dies als Weckruf – wir müssen unserer Mutter zu einem besseren Leben helfen! Was als gute Idee begann, findet bei einer großen Familienfeier seinen chaotischen Umschlag ... Wie man sich in einer Familie auseinanderleben und wieder zusammenreißen kann, beschreibt Jami Attenberg frech, humorvoll und traurig zugleich – und verpackt eine ganze Menge Weisheit in der Geschichte. (Aus dem Englischen von Barbara Christ)
(vorgestellt am 19.02.2015).